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Die Altmühl – Gepäcktour
von Thea Klaren
vom 12. – 20. Juli 2008
Elf Kanuten des KCD Siegburg rüsteten sich zur Fahrt nach Gunzenhausen (Bayern),
von dort aus die mehrtägige Gepäcktour auf der Altmühl gestartet werden soll.
Samstagmorgens gegen 7.30 Uhr fuhren wir los und kamen in ca. 6 Stunden gegen
13.30 Uhr am Zielort an. Obwohl Mittagspause war, hatten wir Glück doch noch auf
dem Campingplatz zu kommen.


Eine Gaststätte und ein Einkaufsladen waren am Campingplatz vorhanden. Nach
unserem Zeltaufbau wurde erst einmal für das Leibeswohl gesorgt, anschließend
setzten wir uns bei schönem Wetter zusammen.


Gegen Abend suchten wir dann die Gasstätte auf. Bei kühlen Getränken, ließ es
sich leichter plaudern. Am folgenden Morgen starteten wir die erste Etappe bis
Pappenheim (35 km). Diese Tour auf der Altmühl war wie ein Abenteuer, viele
Serpentinen und Seitenarme. Wegen der hohen bewachsenen Ufer konnte man hier
mehr den Himmel als die Landschaft sehen. Pfeilschilder zeigten uns die
Fahrtrichtung an. Leider hatten wir auch mal Regenwetter.

Ausstieg beim ersten Wehr

Beim Campingplatz Pappenheim war der Ausstieg vor einem weiteren Wehr. Wir waren
froh, dass wir die erste Etappe gut überstanden hatten. Unsere Zelte hatten wir
wie immer schnell aufgebaut. Tische und Bänke waren hier vorhanden und nach dem
Essen setzten wir uns später gemütlich zusammen. Vier von uns elf Kanuten
beschlossen die restliche Zeit als Urlaub in Pappenheim zu nutzen. Am folgenden
Morgen waren wir froh, dass auf dem Campingplatz Gepäckwaren vorhanden waren,
die uns große Hilfe beim Transport bis zum Einstieg leistete. Klaus-Dieter und
Stefan unterdessen zogen jeweils ein Boot im Schlepptau nach. Wir verbliebenen
Sieben machten uns nun zur zweiten Etappe (20 km) nach Dollnstein auf.


Es mussten mehrere Wehre umtragen werden. Zum Glück waren die Treppenkanten
holzverkleidet, die Boote zogen wir gemeinsam vom Wasser aus die Treppe hoch.
Beim Einstieg ließen wir auf diese Weise die Boote auch wieder zu Wasser. Unser
Gepäck war nicht allzu schwer, es musste nicht jeder die Boote vorher ausladen,
da uns auch Stefan tatkräftig geholfen hatte.

Schöne Felsmassive konnten wir sehen

ebenso die wilde Naturlandschaft – herrlich

Pause nach dem Ausstieg beim Wehr

Wehrbesichtigung
Der Campingplatz von Dollnstein, wo wir später ankamen, präsentierte sich mit
einer großen Fläche. Es standen meist Wohnwagen dort, wogegen wir auf Tische und
Bänke verzichten mussten. Die Sitzplätze unserer Kanadier, die wir auf die
Provianttonne auflegten, dienten uns als Esstisch. Nach dem Essen machten wir
uns zur Stadtbesichtigung auf. Das Wetter zeigte sich auch von seiner besten
Seite.
Die dritte Etappe am nächsten Morgen fuhren wir 18 km von Dollnstein nach
Eichstätt. Die Fahrt über bot uns wieder viele Sehenswürdigkeiten

Residenz Willibaldsburg

Kloster mit Kreuzgang – Eichstätt
Hier, nun in Eichstätt war unser nächster Aufenthaltsort. Horst und ich haben
das schöne Örtchen leider nicht besucht, da wir in entgegengesetzter Richtung
zum Einkaufen unterwegs waren und ich später unsere Mahlzeit kochten.
Anschließend war ich zu träge um noch etwas zu unternehmen. Die anderen
Kameraden waren derweil auch unterwegs und berichteten darüber. Auch auf diesem
Campingplatz waren Tische und Bänke vorhanden, dort nahmen wir auch unsere
Mahlzeiten ein und am Abend spielten Angelika, Horst und ich eine Partie Karten
und Rummy.
Die vierte Etappe war wieder etwas länger, diesmal fuhren wir 25 km von
Eichstätt nach Kipfenberg. Hier angekommen, hatten wir gute Möglichkeit zum
Einkaufen und wir beschlossen diesmal essen zu gehen. Angelika, Günter und
Stefan trafen wir bei einem Stadtcafe, wir setzten uns bei einer Portion Eis
dazu. Auch mal schön, sich bedienen zulassen. Hiermit war wieder ein schöner Tag
mit viel Sonne zu Ende.

Die fünfte und letzte Etappe fuhren wir am nächsten Morgen nach Beilngries. Bis
dahin waren es nur 16 km. Wir wurden schon am Ufer von den vier Urlaubern
erwartet. Unseren Tagesplan hatten wir besprochen, dass wir einen Stadtbummel
unternehmen und uns anschließen bei kühlen Getränken und Eis erfrischten.
Klaus-Dieter bracht uns mit dem Bus dorthin. Anschließen stand noch eine
Überraschung bereit. Marlies und Klaus-Dieter nahmen uns, Angelika, Horst und
ich mit zum Hafen. Christian, der Sohn von Marlies und Klaus-Dieter, angehender
Binnenschiffer war mit dem Frachter „Sinn“ auf dem Donau-Kanal unterwegs. Die
Freude war groß. Verpflegung wurde überreicht und nach kurzem Plausch musste
leider wieder abgelegt werden.


Nach der Verabschiedung fuhren wir gemeinsam nach Berching, um uns den Ort aus
der Nähe anzusehen. Man soll dort gut Urlaub machen können. Ich muss schon
sagen: „Klein, aber fein“. Man muss es wohl mal selber erleben. Nach unserer
Ankunft auf dem Campingplatz machten wir uns fertig für das letzte Beisammensein
bei einem Schoppen Weizenbier, es gab viel zu erzählen und wir waren in bester
Verfassung. – Schade, dass die schöne Zeit so schnell vorbei ist. Naja, dann bis
zum nächsten mal.
Ahoi
Eure Thea
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