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Gepäckfahrt auf der Lahn
von Thea Klaren
vom 14. – 22. Juni 2008
Sechs Kanuten des KCD Siegburg starteten zu einer Gepäckfahrt auf der Lahn.
Unser Vorsitzender, Klaus-Dieter brachte uns mit dem Vereinsbus zwei Canadier
und zwei Einerkajaks am Samstagmorgen zum Startort Gießen. Ohne Zwischenfälle
kamen wir dort an.
Erste Etappe: Unser Gepäck wurde erstmals in die Boote
verstaut und die ersten 20 km fuhren wir bis zum Kanu-Club Wetzlar. In
Dorlar, acht Kilometer vor Wetzlar war hinsichtlich eines
Sicherheitslehrgangs der Feuerwehr die Lahn durch einen Luftschlauch
blockiert. Um eine Pause für unsere Mahlzeit zu machen, booteten wir
ohnehin aus.

Ausstieg Dorlar

Als wir beim Kanu-Club in Wetzlar ankamen, mussten wir unser Gepäck erstmals
über eine mehrstufige Treppe zum Campingplatz schleppen. Die Zelte hatten wir
schnell aufgebaut. Danach wurde eingekauft und das Abendessen zubereitet.
Gemütlich konnten wir dann unter der Überdachung und den vorhandenen Tischen und
Bänken unser Abendessen einnehmen und bei einem Plausch den Abend ausklingen
lassen.
Zweite Etappe: Wir fuhren 30 km bei herrlichem Wetter bis Campingplatz
„Odersbach“. Zuvor mussten wir einige Schleusen passieren. Theo spielte den
Schleusenwärter, es machte ihm Spaß.

Vor der Schleuse Altenberg

Theo bei der Arbeit

Theo nach dem Schleusen wieder im Boot

Ralph
Späterhin fuhren wir durch einen 200 Meter langen Tunnel mit
Anschluss an die Doppelschleuse Weilburg

Tunneleinfahrt 200 m

Ende des Tunnels vor Schleuse

Auf dem Campingplatz Odersbach

Besuch von einem Schwan
Dritte Etappe: Nun fuhren wir 32 km von Odersbach nach
Limburg.

Unterwegs trafen wir zwei dösende Schildkröten an, die auf einem
abgebrochenen Ast auf der Wasseroberfläche saßen.



Als wir die Schleuse Runkel hinter uns hatten, sahen wir auf der
linken Seite die schönen Gebäude des Ortes Runkel auf der rechten Seite die
eindrucksvolle Burg
Nicht mehr weit, kamen wir dann in Limburg an. Die
Zeltgelegenheit war für uns sehr günstig. Nur ein paar Schritte entfernt war die
Gasstätte, wo wir zu Abend speisten. Eine weitere Gelegenheit war, dass man dort
die WM der Fußballübertragung sehen konnte.

Campingplatz Limburg

Unser kleiner Gast
Für den nächsten Tag legten wir hier einen Ruhetag ein. Wir
besichtigten die Altstadt und kauften ein. Die Vorräte mussten ergänzt werden.

Limburger Dom

Altstadt Limburg
Vierte Etappe: Nach unserem wohlverdienten Ruhetag,
fuhren wir dann von Limburg 24 km nach Rupbach. Der dortige Campingplatz liegt
in sehr ruhige Lage. Dort konnte man abends gemütlich zusammensitzen und die
Übertragung der Fußball-WM weiterverfolgen.
Fünfte Etappe: Tags darauf ging es weiter, 23 km bis Bad
Ems. Auch dieser Campingplatz lag abseits, die Ortschaft war ungefähr in einer
halben Stunde zu erreichen. Wir waren froh, dass wir uns vorher reichlich mit
Proviant eingedeckt hatten.
Sechste Etappe: Der weitere Verlauf unserer Tour ging
dann nach Koblenz, 21 km bis zum Post-Sport-Verein. Nach den letzten Schleusen,
erreichten wir bald Lahnstein, wo die Lahn in den Rhein fließt.


Bei dem Post-Sport-Verein in Koblenz angekommen, hatten wir
wieder eine gute Zeltmöglichkeit mit Anschluss zum Bootshaus. Eine Gruppe
Mitglieder übten das Fahren in einem Drachenboot, in dem 20 Personen Platz
haben. Der Steuermann gab die Befehle, dies war sehr interessant. Nach dem
Abendessen auf dem Zeltplatz hatten wir wieder die Gelegenheit, im Bootshaus auf
einer Leinwand die weiteren Fußballübertragungen anzusehen.
Siebte und letzte Etappe: Am nächsten Tag bereiteten wir
uns zur letzten Fahrt auf dem Rhein (38 km) zum Wassersportverein nach Sinzig
auf.

Koblenz – Deutsches Eck

Theo
Wir waren sehr schnell an unserem Zielort. Zum letzten Mal
entluden wir unsere Boote. Als wir unsere Zelte aufgeschlagen und das Gepäck
eingeräumt hatten, einigten wir uns, gemeinsam essen zu gehen. Wir ließen bei
einem guten Trunk zum Schluss den Abend ausklingen. Nur die Nacht war unruhig,
da die Geräusche der vorbeifahrenden Frachter störten, ansonsten war alles in
bester Ordnung.
Am folgenden Morgen als wir gefrühstückt und mit dem Packen
fertig waren mussten wir warten bis wir abgeholt wurden.

Theo und Ralph

Horst im Zelt

He, Ralph! Du wirst doch wohl nicht davonfliegen

wir warten auf die Abholer
Es war eine schöne Zeit bei herrlichem Wetter und mit viel guter
Laune, die diese Gepäcktour unvergessen macht.
Das Team:
Willi, Theo, Wolfgang, Ralph, Horst und Thea
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